
München (ots) – Nach aktuellen ADAC Zahlen sind die Kraftstoffpreise gegenüber der Vorwoche gesunken. Ein Liter Super E10 kostet im Durchschnitt 2,041 Euro und damit 4,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 2,9 Cent auf bundesweit durchschnittlich 2,260 Euro je Liter.
Der Ölpreis hat in den vergangenen Tagen stark nachgegeben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete zum gestrigen Handelsschluss rund 104 US-Dollar und damit etwa zehn US-Dollar weniger als in der Vorwoche. Der deutliche Rückgang des Ölpreises ist aus Verbrauchersicht erfreulich und sollte sich auch an den Zapfsäulen bemerkbar machen. Zwar sind die Kraftstoffpreise binnen Wochenfrist gesunken, angesichts der Entwicklung des Rohölpreises sollten weitere Preisrückgänge jedoch möglich sein. Insbesondere Diesel ist mit einem Abstand von knapp 22 Cent je Liter zu Super E10 weiterhin auf einem sehr hohen Preisniveau.
Im Tagesverlauf fällt der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 kurz vor der täglichen Preiserhöhung um 12 Uhr zeitweise bereits unter die Marke von zwei Euro je Liter.

Kraftstoffpreise: Rückgang bei Benzin und Diesel
Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
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Kurz vor den am Dienstag stattfindenden Zwischenwahlen in den USA gab es Meldungen auf geopolitischer Ebene, die für einiges an Durcheinander an den (Öl-)Börsen gesorgt haben. Ein kurzer, starker Preisrutsch konnte sich am Dienstagnachmittag nicht lange halten, sodass es nur zu einem kurzen Kursrutsch kam, der schnell wieder ausgeglichen wurde. Inmitten der abgeschlossenen US-Zwischenwahlen und geopolitischen Diskussionen bleibt die Lage an den Öl- und Energiebörsen damit weiterhin angespannt und unsicher.
Katar meldet Bewegung bei US-Iran-Verhandlungen
Am frühen Dienstagnachmittag machten unbestätigte Meldungen die Runde, dass die USA einem Entwurf einer Absichtserklärung zur Friedensfindung mit dem Iran zugestimmt habe. Auch wenn eine Bestätigung seitens der Vereinigten Staaten ausblieb, meldete auch Katar, dass es Bewegung bei den Verhandlungen gäbe und man wieder positiver gestimmt sei. Die Informanten erwarten eine Rückmeldung mit eventuellen Anpassungen innerhalb von zwei Tagen.
Die Reaktion auf die Meldung an den Börsen war kurz, aber stark, sodass die Rohölpreise für wenige Minuten um rund -4% abgestürzt sind. Knapp eine Halbe stunde später drehte sich der Kurs wieder, nachdem die Informationen auf Seiten der USA unbestätigt blieben, sodass das Kursminus bei Rohöl letztlich kaum mehr ins Gewicht fiel. Die Entwicklung zeigt jedoch deutlich, wie unsicher und volatil die Energiemärkte zurzeit sind, und wie schnell Informationen die Börsen beeinflussen können.
Demokraten gewinnen Mehrheit im Senat bei US-Zwischenwahlen
In der Nacht zum Dienstag fanden die US-Zwischenwahlen statt, bei denen das Repräsentantenhaus und ein großer Teil des US-Senats gewählt werden. Während noch nicht alle Stimmzettel endgültig ausgezählt wurden, zeigen die Vorabschätzungen, dass die Demokraten in allen Bereichen gegen die Republikaner und damit die Partei des aktuellen US-Präsidenten gewonnen haben.
Bei entsprechender Bestätigung der Ergebnisse im Tagesverlauf und nach allen Anpassungen auf Regierungsseite, dürfte es dem US-Präsidenten damit deutlich schwerer fallen, seine zuletzt sehr erratische, hektische Politik durchzuführen, die unter der republikanischen Senatsführung teils deutlich schneller freigegeben wurde, als es unter der demokratischen Seite möglich wäre.
Heizöl etwas günstiger erwartet
Inmitten der eher starken Volatilität am Ölmarkt gestern, kam es insgesamt dennoch zu leichten Kursverlusten bei den Rohöl- und Ölproduktbörsen. In direkter Folge wird heute Vormittag mit leichten Preisnachlässen beim Heizölpreis in der Bundesrepublik gerechnet. Aktuellen Vorhersagen zufolge dürften Heizölkäufer dadurch von Preisabschlägen über -1,00 bis -1,60 Euro pro 100 Liter gegenüber Dienstagvormittag rechnen. Diese Zahlen sind wie gewohnt jedoch nur eine Momentaufnahme und können sich im volatilen Marktumfeld jederzeit wieder ändern.

München (ots) – Nach Höchstwerten im September sind die Preise für Benzin und Diesel im Oktober wieder gefallen: Ein Liter Super E10 kostete im Durchschnitt 2,114 Euro und vergünstigte sich damit gegenüber dem Vormonat um rund 15,2 Cent. Der Preis für Diesel fiel um 12,5 Cent und lag damit im Monatsmittel bei 2,261 Euro. Wesentlicher Grund für den deutlichen Rückgang ist der zum 1. Oktober eingeführte und bis Ende des Jahres geltende Tankrabatt.
Am teuersten war Super E10 im vergangenen Monat am 13.10. mit 2,151 Euro. Bei Diesel lag der Höchstpreis am 27.10. bei 2,289 Euro. Am günstigsten war das Super-Tanken am 30.10. mit 2,068 Euro je Liter. Diesel war am 7.10. mit 2,226 Euro je Liter am günstigsten.
Der Monatsrückblick zeigt aus Sicht des ADAC, dass der Tankrabatt von rechnerisch rund 17 Cent je Liter zumindest bei Benzin zum Großteil an Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurde. Anders sieht es beim Diesel aus: Hier ist die Entlastung durch die Steuersenkung nur teilweise angekommen. Der Club fordert daher die konsequente Weitergabe des Tankrabatts.
Trotz dieser vorübergehenden Entlastung bleibt das Preisniveau aus Sicht des ADAC zu hoch und nicht vollständig nachvollziehbar.

Tankrabatt bringt im Oktober leichte Entspannung an den Zapfsäulen
Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC
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